Golden Gates: Zwei Jahre Inflation in Deutschland – Gold schlägt Inflation

6,9 %! So hoch war die durchschnittliche Inflation im Jahr 2022 in Deutschland. Gegenüber 2021 erhöhten sich sowohl die Kosten für Energie um mehr als 34 % als auch die Lebensmittelpreise um mehr als 13 %. Den Höchstwert von 10,4 % erreichte die Inflation letztes Jahr im Oktober.

Mittlerweile ist die Inflationsrate rückläufig und sank im April '23 auf 7,2 %. Wie geht es nun weiter mit der Kaufkraftentwertung? Werden die Raten weiter sinken? Und ebenfalls spannend: Wie hat sich Gold in dieser Phase der Inflation präsentiert?

Inflationsrückgang: Grund zum Aufatmen?

Ausgehend vom Januar ´21 (1,0 %) erhöhte sich die Inflationsrate, bis auf wenige Ausnahmen, Monat für Monat bis zum Oktober ´22 (10,4 %). Seitdem entwickelt sich die Inflation allmählich in die entgegengesetzte Richtung und befindet sich seit März ´23 unterhalb der 8 %.

Der schleichende Rückgang der Inflation heißt allerdings nicht, dass nun auch Energie‐ und Lebensmittelpreise sinken werden. So steigen trotz Inflationsrückgang die Lebensmittelpreise weiterhin an und erreichten im März mit einem Preisniveau von über 133 % einen neuen Höchstwert. Lebensmittel in Deutschland sind also weiterhin kostspielig. Zum Vergleich: Das Preisniveau für Lebensmittel befand sich Anfang 2022 noch zwischen 106 und 108 % und Anfang 2021 zwischen 100

und 102 %.

Aber: Die Energiepreise steigen nicht mehr. Darauf hat auch die Regierung durch Maßnahmen wie die Energiepreisbremsen für Gas, Fernwärme und Strom einen erheblichen Anteil.

Prognose: Wie geht es mit der Inflation weiter?

In einem Punkt scheinen sich die Experten einig: Die Inflationsrate wird weiter sinken.

Viele Expertinnen und Experten (Banken und Wirtschaftsinstitute) sehen die durchschnittliche Inflationsrate 2023 bei 6,7 %. Die Europäische Zentralbank hingegen spekuliert mit einer noch niedrigeren Rate von 5,3 %.

Auch für 2024 sind erste, mit Vorsicht zu genießende, Prognosen einsehbar. Diesen zufolge wird die Inflation noch weiter sinken und einen durchschnittlichen Wert um die 3 oder 4 % einnehmen.

Die prognostizierten Werte sind keinesfalls in Stein gemeißelt und sollten an dieser Stelle als Richtlinie zur sinkenden Inflationsrate genutzt werden.

Und was macht der Goldpreis?

Wer sich fragt, ob Gold während der Inflationsphase eine schützende Funktion innehatte, der dürfte verblüfft sein.

Innerhalb der gesamten Eurozone in Europa lag die durchschnittliche Inflationsrate zwischen Januar

´22 und Januar ´23 bei 8,7 %. Im gleichen Zeitraum erhielt der Goldpreis einen Wertzuwachs von 10,8%.

Was bedeutet das?

In erster Linie, dass Gold seiner Funktion als Inflationsschutz nachkommt. In Gold angelegtes Geld ist also durch den schleichenden Wertverlust durch die Inflation geschützt. Noch besser ist jedoch der Wertzuwachs. Dieser übersteigt die Inflationsrate um etwas mehr als 2 %. Das heißt, dass das in Gold angelegte Geld einen Wertzuwachs von über 2 % erfuhr, während einer Inflation von 8,7 %. Ein starkes Resultat, welches andere Anlageklassen vor Neid erblassen lässt.

Das Ende der Fahnenstange …

… ist noch lange nicht erreicht. Viele Anleger sind auf Grund des aktuell hohen Goldpreises skeptisch, ob sich ein Einstieg in die Anlageklasse Gold noch lohnt.

Doch! Auch in Zukunft wird Gold seinem Ruf als Inflationsschutz gerecht. Und die Inflation wird uns sehr wahrscheinlich noch etwas begleiten. Schon allein deshalb lohnt sich der Einstieg.

Aber auch das Wertsteigerungspotential von Gold ist alles andere als ausgeschöpft. In welche Dimensionen Gold vordringen kann, kann jedoch nicht präzise prognostiziert werden. Nutzen Sie dieses Wissen!

 

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